7 Dinge, die dich daran hindern, den Traum vom eigenen Buch zu verwirklichen

Foto: Natashilo – shutterstock

Auf deiner Wunschliste steht: Ich möchte ein Buch schreiben. Das steht nun schon seit Jahren dort und immer wieder schiebst du es ins nächste Jahr.  Was hindert dich eigentlich daran, dieses Ziel zu verfolgen und zu erreichen? Sagst du dir vielleicht: „Ach, ich hab ja eh nicht genug Zeit, ich schreib das Buch, wenn ich endlich wieder mehr Zeit habe, aber im Moment, da geht das einfach nicht.“ Oder geht es dir so: In deinem Regal steht ein Ordner. Du nimmst ihn alle paar Monate in die Hand und blätterst den Inhalt durch. „Wow, so viele Ideen habe ich schon gesammelt für mein Buch“, sagst du dir. „Und hier habe ich schon zehn Seiten geschrieben, aber jetzt komme ich irgendwie nicht weiter.“

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird das immer so weitergehen, es sei denn, du machst dir bewusst, was dich wirklich daran hindert, den nächsten Schritt zu machen und dein Buchprojekt konsequent durchzuziehen.  Kennst du diese Stolperfallen, dann kannst du sie loslassen und handeln. Du kannst dich dafür entscheiden, dass du dir Hilfe holst, wenn du das Gefühl hast, du schaffst es nicht alleine mit einem so großen Projekt. Oder du sagst dir, ich schreibe jetzt konsequent und ziehe es alleine durch.

Eine schöne Möglichkeit ist auch eine Online-Gruppe, in der jeder das gleiche Ziel verfolgt. Man unterstützt sich gegenseitig und macht sich Mut. Mastermind-Gruppen sind ja zurzeit ganz modern. Warum nicht auch fürs Schreiben? Oder gerade dafür.

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Die 7 stärksten Blockierer

Doch jetzt verrate ich dir erst einmal die sieben stärksten Blockierer, die dich immer wieder daran hindern, mit dem eigenen Buch loszulegen.

Erstens: Du lässt dich leicht ablenken

Frage dich: Was ist dein größter Ablenker? Was ist der größte Zeitfresser? Fernsehen, lange Telefonate oder auch soziale Netzwerke sind hervorragende Möglichkeiten, die Zeit zu verbringen, ohne ein Buch zu schreiben. Hm…ich weiß, was ich hier schreibe, denn ich verbringe viel Zeit auf Facebook. Und wenn ich mit Freunden und Bekannten telefoniere, dann meistens richtig lange. Da geht schon  mal ein ganzer Abend drauf.

Tipp:  Beobachte dich mal selbst, wann du Zeit, die du auch mit deinem Buch verbringen könntest, anderweitig verbringst. Vielleicht hilft es dir, Zeiten für dein Buch einzutragen, so als würdest du einen Termin mit einem guten Freund machen.

Zweitens: Du hörst zu viel auf das, was andere dir sagen

„Mit Büchern kann man doch kein Geld verdienen.“ Ich weiß nicht, wie oft ich das von anderen gehört haben. Ein Business aufbauen, was das regelmäßige Schreiben und Veröffentlichen von Büchern beinhaltet? Lass es! „Nett“ ist auch folgendes: „Es gibt doch in diesem Bereich schon so viele Bücher, wer soll deins denn noch lesen?“  Diese und andere Aussagen schwächen uns enorm. Sie dringen in unser Bewusstsein ein und fallen ins Unterbewusstsein hinab. Dort liegen sie, nur um sich jederzeit wieder bemerkbar zu machen, wenn wir an unser Buchprojekt überhaupt nur denken.

Tipp:  Sprich über deinen Traum, ein Buch zu schreiben, wirklich nur mit Menschen, die dich unterstützen! Wenn doch mal jemand mit solchen Argumenten wie oben genannt, kommt, dann sage ihm höflich, dass du da eine andere Meinung hast und nicht weiter darüber sprechen möchtest!

Drittens: „Computerprogramme“ in deinem Unterbewusstsein blockieren dich

„Ich war schon in der Schule nicht gut, wie soll ich jetzt ein Buch schreiben?“ „Du kannst das doch gar nicht, dir fallen immer nur die erstbesten Klischees ein.“ „Oh je, vielleicht blamiere ich mich, wenn ich ein Buch schreibe und es voller Fehler ist.“ „Was ich schreibe will sowieso niemand lesen.“ „Andere sind viel besser als ich.“ „Das wird doch sowieso nichts, du hast deine Ziele ja noch nie erreicht.“  Das war jetzt mal eine kleine Auswahl dessen, was da im unterbewussten Computer abgespeichert sein könnte. Diese Programme aktivieren sich leider meistens, sobald du an dein Buchprojekt denkst oder anfängst zu schreiben.

Tipp: Übe dich im Loslassen. Wenn dir ein solches Muster bewusst wird, bedanke dich dafür. Dann stelle dir vielleicht vor, du legst es in einen imaginären Luftballon, den du in Richtung Sonne fliegen lässt. Unsere Vorstellungskraft ist ein mächtiges Werkzeug. Probiere es aus, und lass das Licht der Sonne, diese Muster transformieren.

Viertens: Du hast noch nicht die nötige Disziplin

Das hängt ein bisschen mit dem ersten Punkt, den Ablenkungen, zusammen. Sie sind manchmal so ungeheuer stark, dass es uns schwerfällt, diszipliniert an einem Projekt dranzubleiben. „Ach, ich  hab mir zwar in den Kalender geschrieben, dass ich heute Abend von 20.00 – 22.00 Uhr schreiben will, aber der Krimi, im Fernsehen ist so spannend, den muss ich mir unbedingt ansehen.“ „Ach, ich bin jetzt doch zu müde.“ So oder ähnlich könnte es geschehen. Und schon ist wieder ein Abend vorbei, ohne dass du geschrieben hast. Und ich schreibe hier wirklich aus eigener Erfahrung, ich weiß, wie das geht! 🙂

Tipp: Mache dir immer wieder klar, warum du dein Buch schreiben willst. Schreibe dir diese Gründe auf einen Zettel und hänge dir den Zettel in die Nähe deines Schreibtischs.  Belohne dich, wenn du deine Schreibzeiten eingehalten und an deinem Buch weitergearbeitet hast.

Fünftens: Du schiebst die Dinge gerne vor dir her

Es gibt Menschen, die schieben die Dinge gerne vor sich her. Gerade, wenn es etwas ist, was neu ist, was man noch nicht gemacht hat, oder wobei man sich unsicher fühlt. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich schon Texte kurz vor Ende des Abgabetermins geschrieben habe und dann ins Schwitzen kam.

Tipp: Lege den Abgabetermin nach vorne! Vielleicht hilft es dir, dir selbst einen eigenen Abgabetermin zu machen, der z. B. zwei Wochen vor dem offiiziellen Abgabetermin liegt. Falls du ein Buch schreiben und selbst veröffentlichen willst, solltest du dir auch einen Abgabetermin fest in den Kalender eintragen. Mit einem Verlag vereinbart man meistens einen Abgabetermin fürs Manuskript.

Sechstens: Du siehst dein Buchprojekt als unüberwindbaren Berg

Ein Buch zu schreiben, ist ein großes Projekt. Da kann es schnell passieren, dass man nur noch den unüberwindbaren Berg sieht und es sein lässt.

Tipp: Teile das Projekt in kleine Schritte auf. Mache dir einen Zeitplan, bis wann du diese kleinen Schritte erledigt haben willst. Hake jeden erledigten Schritt ab und feiere dich dafür, indem du dir etwas Gutes tust!

Siebtens: Du glaubst nicht genug an dich selbst

Nicht an sich selbst glauben, halte ich für eines der größten Hindernisse, wenn man ein Ziel erreichen möchte. Der mangelnde Glaube an sich selbst, hängt auch wieder mit den Mustern oder Programmen zusammen, mit denen wir schon von Kindheit an gespeist wurden. Dennoch ist es eine lohnende Sache, den Glauben an sich selbst immer wieder zu trainieren und zu stärken.

Tipp: Reflektiere über das, was du gut kannst. Schreibe dir deine drei größten Erfolge auf und hänge dir den Zettel auf. Bitte dein Höheres Selbst, deinen Geistführer, deinen Schutzengel, oder woran du auch immer glaubst, dir dabei zu helfen, den Glauben an dich selbst zu stärken. Umgib dich mit Menschen, die dich wertschätzen und die dir dabei helfen, das zu schaffen, was du dir vorgenommen hast.

Ich freue mich, wenn du das eine oder andere Aha-Erlebnis bekommst, wenn du dir diese sieben Punkte durchliest. Vielleicht hilft dir ja der eine oder andere Tipp, wenn du dein Buchprojekt aktiv angehen willst.

Wenn du gerne dein Buch mit kompetenter Begleitung und der Unterstützung von Gleichgesinnten schreiben möchtest, dann solltest du dir den 12-Wochen-Kurs Jetzt schreib ich das verflixte Buch! mal anschauen. In diesem Kurs begleite ich dich bei der Entstehung deines Buches durch diese Stolperfallen hindurch. Es gibt einen Austausch mit Gleichgesinnten auf Facebook, Live-Webinare und vieles mehr.

© 2015 – Anne-Kerstin Busch

About the Author Anne

Mein Name ist Anne-Kerstin Busch. Ich bin Intuitiver Coach, Schreib-Coach & Spezialistin für ein Leben und Arbeiten im Einklang mit dem Höheren Selbst. Bei mir bekommst du smarte Tipps, wie du deine Einzigartigkeit leben und deine Träume verwirklichen kannst. Meine Tipps spiegeln meine Lebenserfahrung wider, spirituelle Themen, Selbstverwirklichung, meine Erfahrung mit dem Schreiben und Veröffentlichen, mit Social Media, Bloggen und mehr.

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